Am 5. April 2012 findet im Deutschen Theater in Berlin die Premiere des Dramas „Joseph und seine Brüder“ statt. Das Stück, das nach dem berühmten Roman des deutschen Nobelpreisträgers Thomas Mann von John von Düffel geschrieben wurde, erzählt die biblische Geschichte von Joseph. Der jüngste Sohn des Jaakob erregt den Neid seiner Brüder, die ihn erschlagen und in einen Brunnen werfen. Wie durch ein Wunder entrinnt Joseph dem Tod und kann als Sklave von Potiphar eine neue Stellung in Ägypten erringen. Der Pharao lässt ihn jedoch aus Eifersucht erneut in den Kerker werfen, aus dem sich Joseph nur durch seine Gabe der Traumdeutung retten kann. Er wird zum Retter des Ägyptischen Reiches und kann als erfolgreicher Mann seinen Brüder gegenübertreten. Die Inszenierung des Dramas übernimmt Alice Zandwijk, die das Ro-Theaters in Rotterdam leitet.
“Verbrennungen” im Schauspielhaus Hamburg

Jonathan Müller, Oliver Hermann Foto: 2012 / Sinje Hasheider mit freundlicher Genehmigung
Am 28. Januar 2012 feierte das Stück „Verbrennungen“ des libanesischen Schriftstellers Wajdi Mouawad Premiere. In dem Stück wird das Zwillingspaar Jeanne und Simon nach dem Tod der Mutter damit beauftragt, den Vater und Bruder zu finden und ihnen einen Brief zu übergeben. Die beiden Geschwister decken dabei das Geheimnis der eigenen Familie auf. Die Story wurde bereits unter dem Namen „Incendies“ erfolgreich verfilmt und erhielt 2010 einen Oscar in der Rubrik „Bester fremdsprachiger Film“. Das Stück wird an neun Terminen im Februar, März und April aufgeführt.
“Käthchen von Heilbronn” in Berlin
Seit dem 8. Dezember 2011 wird im Deutschen Theater in Berlin das klassische Stück „Käthchen von Heilbronn“ von Heinrich von Kleist gespielt. Die Geschichte aus der Ritterzeit, die von großem Gefühl und unverbrüchlicher Liebe des jungen Kätchens zum Ritter Graf Wetter vom Strahl wird von Andreas Kriegenburg inszeniert. Mit dem wohl berühmtesten Stück des deutschen Dramatikers begibt sich der Regisseur im Kleist-Jahr 2011 auf die Suche nach dem Leben und Schaffen des Autors, der sich 1811 am Berliner Wannsee zusammen mit einer Freundin das Leben nahm. Das Stück wird im Februar und März 2012 noch insgesamt viermal auf der Bühne zu sehen sein.
“Die kleine Septime” im jungen Schauspielhaus in Hamburg

Angelina Häntsch Foto: 2012 / Sinje Hasheider mit freundlicher Genehmigung
Das Junge Schauspielhaus zeigt ab dem 18.03.2012 ein neues Stück für Kinder. „Die kleine Septime“ von Gertrud Pigor ist für kleine Theaterbesucher ab fünf Jahren geeignet. Das Stück erzählt die Geschichte der kleinen Septime, die sich nichts sehnlicher wünscht als ein ganz normales Elternhaus. Stattdessen sind die Eltern zwar tagsüber oft zu Hause, dafür sind sie abends nie da, weil sie als Musiker auftreten. Septime sehnt sich eine gute Fee herbei, die ihr hilft, ihre Eltern wie durch Zauberhand auf einen „normalen“ Beruf umzuschulen.
