Das Schauspielhaus in Hamburg gehört mit seinen knapp 1.200 Sitzplätzen zu den größten und bekanntesten Theatern der Stadt. Um 1900 war die älteste Sprechbühne Deutschlands von einer Hamburger Bürgerinitiative gegründet worden. In seiner wechselhaften, über einhundert jährigen Geschichte erlebte das Haus zahlreiche Strömungen und sorgte für einige handfeste Theaterskandale.
Einer der berühmtesten deutschen Regisseure, Gustav Gründgens, machte das Theater weit über die Hamburger Grenzen hinaus bekannt. 1957 begeisterte die wohl legendärste Aufführung von Goethes „Faust“ die Theaterbesucher. Seit 2005 ist Friedrich Schirmer Intendant des Hauses, dessen künstlerisches Programm sowohl die klassischen Stücke alter Meister enthält, als auch jungen Autoren die Möglichkeit bietet, Neues auszuprobieren. Neben der Hauptbühne werden zwei weitere Bühnen – im Malersaal und im Rangfoyer – regelmäßig bespielt. Dabei hat sich das Haus zum Ziel gesetzt, jeden Monat eine Premiere auf die Bühne zu bringen.

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